GLE-INSTITUT FÜR EXISTENZANALYSE UND LOGOTHERAPIE TIROL

GLE-INSTITUT FÜR EXISTENZANALYSE UND LOGOTHERAPIE TIROL



Herzlich Willkommen

auf der Seite des Tiroler Institutes für Existenzanalyse und Logotherapie. Das Institut wurde 2010 gegründet. Dieses Institut ist eine Repräsentanz der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse Österreich (GLE-Ö) sowie der Internationalen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse inTirol (GLE-Int).

Die GLE-Ö ist eine staatlich anerkannte Ausbildungsinstitution für Psychotherapie, Lebens- und Sozialberatung.

Ihre Mag.a Manuela Steger


Themenabende 2019:
19.02.2019: „Austausch - Jung - Alt“ mit Vorstellung der Kompetenzen, Erfahrungen, therapeutischen Schwerpunkte
25.06.2019: Forschung
17.09.2019: Biografiearbeit
19.11.2019: Thema wird noch bekannt gegeben werden

Ort: Cafe Katzung, Beginn jeweils 19:30 Uhr

FORTBILDUNGSANGEBOT am Tiroler Institut für Logotherapie und Existenzanalyse im Feber 2019
Die Fortbildungen „Eine Botschaft des Körpers“ und „Schmerz lass nach ....“ unter der Leitung von Mag.a Renate Bukovski, MSc fanden am 16.02. und 17.02.2019 in Innsbruck statt. AusbildungskandidatInnen mit abgeschlossener Grundausbildung konnten sich diese Fortbildungen als Wahlpflichtfach anerkennen lassen.
In gewohnt fachlich sehr fundierten und didaktisch brillanten Weise zeigte Renate Bukovski wie ein achtsames Wahrnehmen von Körperempfindungen und das Aufspüren ihres phänomenalen Gehalts über Probleme im Hier und Jetzt Aufschluss geben können. Vergangenes kann dabei entschlüsselt und dissoziierte Erfahrungen geborgen werden. Auch Hinweise für die Entstehung und Aufrechterhaltung psychosomatischer Erkrankungen können sichtbar werden.
Unter dem Leitsatz ’"Caring" statt "Curing"’ thematisierte der zweite Teil der Fortbildung die existenzielle Bedeutung von Schmerz sowie die existenzanalytische Herangehensweise mit dem Ziel, dem Patienten zu einer Veränderung im Umgang mit dem Schmerz zu verhelfen. Neben theoretischen Grundlagen über neurobiologische Zusammenhänge bei der Entstehung und Chronifizierung von Schmerz, sowie zahlreichen Praxisbeispielen, wurden auch spezielle Interventionen – bspw. aus der PEA (Personale Existenzanalyse) abgeleitete Imagination - vorgestellt und praktisch erfahrbar gemacht.

FORTBILDUNG zur "Phänomenologischen Forschung" mit Silvia Längle, 06.-7.11.18
Das Tiroler Institut der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse nahm das Forschungs-Fortbildungs-Angebot der GLE sehr gerne an und lud Silvia Längle zu zwei Fortbildungstagen in die Gemeinschaftspraxis Gänsbacherstrasse 6 (herzlichen Dank an Stefan Holzhammer für dieses wunderbare Raumangebot). Am 06.11.2018 nahmen 16 AusbildungskandidatInnen und am 07.11.2018 12 TherapeutInnen an diesem „Phänomenologischen Forschungstag“ teil. Silvias´ jahrelange Beschäftigung und Erfahrung im Umgang mit phänomenologischer Vorgehensweise, deren Einsatz in der Forschung und ihre spürbare Begeisterung waren ansteckend und nahmen von Beginn weg leise Anflüge von Scheu. Im aktiven Miteinander konnten die TeilnahmerInnen unter der Anleitung von Silvia einen Ausschnitt aus einem Patienteninterview zur Therapie-Eingangsfrage: „WAS IST FÜR DICH GUTES LEBEN?“ anspüren, emotional betrachten, unter qualitativ-wissenschaftlichen Gesichtspunkten diskutieren, phänomenologisch analysieren und auswerten … und schließlich in eine ´wissenschaftlich phänomenologische Aussage´ fassen. Silvia Längle konnte uns mit dem Vorgehen der phänomenologischen Forschung das ´langsame Hinschauen´ eindrucksvoll bewusst machen. Lust, wieder vermehrt den Fokus auf das phänomenologische Vorgehen im täglichen therapeutischen Tun zu richten, wurde zudem mit angeregt.

In dieser Fortbildung wird den TeilnehmerInnen mit dem Vorgehen der phänomenologischen Forschung das langsame Hinschauen bewusst gemacht.

Bildergalerie

RÜCKBLICK
VORTRAG von Dr. Alfried Längle: „Wenn es schwierig wird mit mir/dir“ am 13.09.2018
Ein sehr gelungener Abend ….
Das Tiroler Institut der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse lud am 13.09.2018 in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Tirol PHT (Projekt LehrerInnengesundheit) zum Vortrag mit Alfried Längle: WENN ES SCHWIERIG WIRD MIT MIR/DIR in das Haus der Begegnung in Innsbruck – und sehr zahlreich sind sie gekommen: LehrerInnen aus ganz Tirol, Interessierte und PsychotherapeutInnen. Das Interesse sprengte den räumlichen Rahmen, der Festsaal musste zum Foyer hin geöffnet werden. Alfried Längle konnte in seiner immens erfahrenen und gewohnt pointierten Art und Weise ein Verstehen schaffen, wie ´evolutionär erprobte Automatismen, Reaktionen ungesteuert als Schutzmechanismen eingesetzt werden, „wenn die Seele AU schreit“, wenn es um´s psychische Überleben geht´. Alfried Längle´s Anliegen, ein ´Verstehen´ für solche Situationen im Zwischenmenschlichen zu schaffen um folgend einen guten, offenen Umgang im Miteinander zu finden, ist aufgegangen! Das gesellige Beisammensein im Anschluss an den Vortrag hat zusätzlich zu einem sehr gelungenen Abend beigetragen!

Bildergalerie
Video zum Vortrag