Fortbildung zur Phänomenologischen Forschung mit Silvia Längle, 06.-7.11.18

Fortbildung zur Phänomenologischen Forschung mit Silvia Längle, 06.-7.11.18

Das Tiroler Institut der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse nahm das Forschungs-Fortbildungs-Angebot der GLE sehr gerne an und lud Silvia Längle zu zwei Fortbildungstagen in die Gemeinschaftspraxis Gänsbacherstrasse 6 (herzlichen Dank an Stefan Holzhammer für dieses wunderbare Raumangebot). Am 06.11.2018 nahmen 16 AusbildungskandidatInnen und am 07.11.2018 12 TherapeutInnen an diesem „Phänomenologischen Forschungstag“ teil. Silvias´ jahrelange Beschäftigung und Erfahrung im Umgang mit phänomenologischer Vorgehensweise, deren Einsatz in der Forschung und ihre spürbare Begeisterung waren ansteckend und nahmen von Beginn weg leise Anflüge von Scheu. Im aktiven Miteinander konnten die TeilnahmerInnen unter der Anleitung von Silvia einen Ausschnitt aus einem Patienteninterview zur Therapie-Eingangsfrage: „WAS IST FÜR DICH GUTES LEBEN?“ anspüren, emotional betrachten, unter qualitativ-wissenschaftlichen Gesichtspunkten diskutieren, phänomenologisch analysieren und auswerten … und schließlich in eine ´wissenschaftlich phänomenologische Aussage´ fassen. Silvia Längle konnte uns mit dem Vorgehen der phänomenologischen Forschung das ´langsame Hinschauen´ eindrucksvoll bewusst machen. Lust, wieder vermehrt den Fokus auf das phänomenologische Vorgehen im täglichen therapeutischen Tun zu richten, wurde zudem mit angeregt.

In dieser Fortbildung wird den TeilnehmerInnen mit dem Vorgehen der phänomenologischen Forschung das langsame Hinschauen bewusst gemacht.